Sand statt Hallenboden: Platz drei für VCH-Jungs bei Beach-Premiere

Sand statt Hallenboden hieß es dieses Mal für die Jungs des 1. VC Herzberg. Beim Turnier der Trossiner Biber sammelten die jungen Herzberger Linus, Lucas, Franz, Elias und Carlo ihre ersten Erfahrungen im Beachvolleyball – und schlugen sich auf dem ungewohnten Untergrund beachtlich.

Insgesamt acht Mannschaften gingen in der Spielklasse bis einschließlich 14 Jahre an den Start. Für die VCH-Jungs war das gleich in mehrfacher Hinsicht Neuland: Alle Herzberger sind erst elf Jahre alt und hatten zuvor noch kein Turnier im Sand bestritten.

Trainingslager macht sich in den Beinen bemerkbar

Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen jeden“, sodass für jede Mannschaft sieben Partien auf dem Programm standen. Dabei mussten sich die VCH-Jungs zunächst an die neuen Bedingungen gewöhnen. Laufen, Springen und vor allem die Abwehr funktionieren im Sand eben doch ein wenig anders als auf dem gewohnten Hallenboden.

Mit zunehmender Turnierdauer fanden sich die Herzberger aber immer besser zurecht und konnten einige erfolgreiche Spiele verbuchen. Gleichzeitig machten sich in den letzten Partien die anstrengenden Tage zuvor bemerkbar. Direkt vor dem Turnier hatten die Jungs ein Trainingslager zur Vorbereitung auf die kommende Saison absolviert – nach mehreren Tagen Volleyball wurden die Beine bei insgesamt sieben Spielen irgendwann entsprechend schwer.

Abwehren macht im Sand gleich doppelt Spaß

Trotzdem reichte es am Ende zu einem starken dritten Platz unter den acht Mannschaften. Angesichts des Altersunterschieds und der ersten Erfahrungen im Sand ein Ergebnis, mit dem Linus, Lucas, Franz, Elias und Carlo zufrieden sein können.

Mindestens genauso wertvoll wie die Platzierung war aber die Erkenntnis, dass Volleyball auch abseits der Halle richtig Spaß machen kann. Vor allem in der Abwehr entdeckten die Jungs schnell einen Vorteil des Sandes: Wo man sich auf dem Hallenboden vielleicht zweimal überlegt, ob man einem Ball noch hinterherfliegt, landet es sich draußen deutlich weicher.

So blieb neben Platz 3 vor allem eine neue Erfahrung hängen – und vermutlich war es nicht das letzte Mal, dass die VCH-Jungs Sand unter den Füßen hatten.


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