Vor voller Halle aufs Podest: Herzdamen mit starkem Auftritt bei der NOM

Volle Ränge, viel Applaus und ein besonderes Wiedersehen auf dem Feld: Die Nordostdeutsche Meisterschaft (NOM) der Altersklasse F31+ brachte am Sonntag nicht nur hochklassigen Volleyball nach Herzberg, sondern auch ein großes Treffen alter Weggefährtinnen. Vor zahlreichen Zuschauern zeigten die Herzdamen starke Leistungen und sicherten sich am Ende verdient den dritten Platz. 

Für die Spielerinnen war das Turnier dabei weit mehr als nur ein sportlicher Wettbewerb. Ein Großteil der früheren Mannschaft kam noch einmal zusammen, um gemeinsam im VCH-Trikot aufzulaufen. Vor heimischer Kulisse noch einmal gemeinsam auf dem Feld zu stehen, machte das Wochenende für sie zu etwas ganz Besonderem.

Enge Duelle in der Vorrunde 

In der Gruppenphase trafen die Herzbergerinnen zunächst auf den Berliner Landesmeister BBSC. Gegen den favorisierten Gegner zeigten die Herzdamen ihr wohl bestes Spiel des Tages. Mit druckvollen Aufschlägen – besonders von Madlen Jann – setzte sie immer wieder Akzente. Beide Sätze gingen dennoch knapp an die Berlinerinnen. 

Im zweiten Gruppenspiel gegen den VC Preußen präsentierte sich der VCH deutlich überlegen. Mit einer konzentrierten Leistung und klaren Aktionen in allen Spielelementen sicherten sich die Herzdamen einen souveränen Sieg und damit den zweiten Platz in der Gruppe. 

Rudow stoppt Finalhoffnung – VCH dreht Spiel um Platz drei 

Im Halbfinale wartete mit dem TSV Rudow der spätere Turniersieger. Gegen die sehr bewegliche und in allen Spielbereichen starke Mannschaft fanden die Herzbergerinnen nur schwer ins Spiel. Besonders in der Abwehr zeigte Rudow seine Klasse und ließ nur wenige Chancen zu. Am Ende musste sich der VCH mit 0:2 geschlagen geben. 

Im Spiel um Platz drei kam es erneut zum Duell mit dem BBSC. Der erste Satz entwickelte sich zu einem echten Krimi, den die Berlinerinnen hauchdünn für sich entschieden. Für Aufsehen sorgte dabei Jessika Horlemann, die mit einer souveränen Punkteausbeute selbst vom Gegner viel Anerkennung erhielt. 

In den folgenden beiden Sätzen übernahm der VCH schließlich die Kontrolle und setzte sich mit druckvollem Spiel durch. Besonders Janett Schulze und Tina Seifert überzeugten mit starken Aktionen. Am Ende drehten die Herzbergerinnen die Partie und sicherten sich unter großem Applaus der Zuschauer verdient den dritten Platz bei der Nordostdeutschen Meisterschaft. 

Die Ergebnisse im Überblick:  

  • VCH – BBSC 0:2 (22:25; 20:25) 
  • VCH – VC Preußen 2:0 (25:17; 25:14) 
  • VCH – TSV Rudow: 0:2 (23:25; 10:25) 
  • VCH – BBSV 2:1 (28:30; 25:22; 15:9) 

Für den VCH am Ball:  

  • Jessika Horlemann  
  • Susann Zirm 
  • Tina Seifert 
  • Janett Schulze 
  • Anja Gemeinhardt  
  • Yvonne Gotschalk  
  • Madlen Jann 
  • Carolin Lienau 
  • Victoria Herzog 

Ein besonderer Dank gilt den vielen Zuschauern in der Halle. Die lautstarke Unterstützung von den Rängen gab den Herzdamen zusätzlichen Rückenwind und machte das Wiedersehen auf dem Feld zu einem rundum gelungenen Volleyballtag. 


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